Kuratorenführung durch die Sonderausstellung
Mit Kuratorin Sabrina Rosalie Rösch
Was bewegt einen Menschen zum Schreiben – besonders in Zeiten der Krise? Als Friedrich Hölderlin die letzten Jahrzehnte seines Lebens im Tübinger Turm verbringt, entstehen Gedichte, die bis heute Fragen aufwerfen. Sind sie Ausdruck einer Krankheit, Zeugnisse dichterischen Genies oder Versuche, inneren Halt zu finden?
Die Sonderausstellung folgt den vielfältigen Spuren des Schreibens als Form der Selbstreflexion. Sie spannt einen Bogen von Hölderlins Turmgedichten über wissenschaftliche Perspektiven bis hin zu heutigen Formen des therapeutischen und kreativ-literarischen Schreibens. Zwischen Dichtung, Therapie und Forschung eröffnet die Ausstellung unterschiedliche Zugänge zu einer gemeinsamen Frage: Was vermag Schreiben für die Seele zu leisten?
Die Kuratorenführung gibt Einblicke in die Entstehung der Ausstellung und stellt zentrale Exponate und Themenbereiche vor. Zugleich lädt sie dazu ein, über die Bedeutung des Schreibens für das eigene Leben nachzudenken.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).
