Das Prinzip Hoffnung
Tübinger Kulturnacht 2026
Zur Tübinger Kulturnacht verwandeln sich der Hölderlinturm, der Museumsgarten und der Platz vor der Burse in einen atmosphärischen Erlebnisraum aus Licht, Klang, Poesie und Feuer. Unter dem Titel „Das Prinzip Hoffnung“ gestaltet eine Tübinger Künstler_innengruppe eine multimediale Installation, die Friedrich Hölderlins poetische Welt mit zeitgenössischer Kunst verbindet:
Die rhythmische Poesie Hölderlins und die optische Poesie der Lichtkunst, als Raum für ein Spiel mit Sprache, Klängen, Licht und Feuer. Wir sehen, reden, hören, fühlen und handeln vor dem Ideal einer Schönheit. So entsteht der Traum nach vorwärts, wie ein Gesamtkunstwerk, eingebettet in diese Zeit und in Hölderlins Raum.
Mit der französischen Revolution und dem Schaffen Hölderlins, Hegels und Schillers in Tübingen entstand ein neues Klassenbewusstsein. Es war die Geburtsstunde des Citoyen, des Stadtmenschen. Diese waren Anhänger_innen von neun Idealen: Aufklärung und Emanzipation, Natürlichkeit und Gleichheit, Freundschaft und Harmonie, Freiheit, Vernunft und Vielfalt.
Das Ideal, nie erreicht und trotzdem ein erstrebenswertes Ziel für die Künstler_innen dieses Projektes. Durchaus greifbar in Form von Literatur oder halb durchscheinend in der Poesie. Animierend als Objekt oder ziemlich transzendent in der Lichtkunst.
Das Prinzip dahinter ist die Hoffnung auf die bessere Welt von morgen. Und das ist dort, wo das Ideal zur Handlung wird, während der Kulturnacht im und am Hölderlinturm.
Die Performances finden in lockerer Reihenfolge mehrfach über den Abend verteilt statt. Feuershow und Lichtkunst beginnen mit Einbruch der Dämmerung (ca. 21 Uhr).

Bildnachweis: Andreas Martin/Lebenscosmos
Mitwirkende
Andreas Martin – Lichtkunst, Klangkunst, Baumgeistwelten und Ambiente
Jan Ahnert – Lichtkunst, Objekte, Gedichte und Dekorationen
Elke Radtke - Videokünstlerin Juladi
Thomas Haury und Barbara Widmann - Feuershow und Funkenzauber
Marita Adelung - Poesie und Gedichte
Eva Drexler - Gedichte
Karina Gratz - Schwarzlichtkunst
Silke Bauer – Klang im Turm – Aus den Gärten in die Galaxie
