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Hölderlin-Brecht-Benjamin

Lesung und Gespräch mit Thomas Schmidt und Erdmut Wizisla

Montag
19. September
Dauer
20:00 Uhr - 21:30 Uhr
Eintritt
frei
Ort
Hölderlinturm

Mit dem Werk Hölderlins hatten Walter Benjamin und Bertolt Brecht, die sich oft sehr nahe waren, ganz verschiedene Erfahrungen. Der junge Benjamin widmete Hölderlin, unmittelbar getroffen von der Lektüre, einen tiefsinnigen Essay und nahm einen seiner Briefe in seine Sammlung ›Deutsche Menschen‹ auf. Brechts wirkliche Begegnung datiert auf das Jahr 1948, als er in Chur auf der Grundlage von Hölderlins Übersetzung die ›Antigone des Sophokles‹ bearbeitete und inszenierte – eine »Rückkehr in den deutschen Sprachbereich«.

Über diese Rezeption und weitere Spuren sprechen Thomas Schmidt, Kurator der Dauerausstellung im Hölderlinturm und Leiter der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsche Literaturarchiv Marbach), und Erdmut Wizisla, Leiter des Bertolt Brecht- und des Walter Benjamin Archivs (Akademie der Künste, Berlin). Texte von Hölderlin, Benjamin und Brecht liest Peter Binder vom SWR.

Zur Anmeldung

»Seit Jahren strahlt mir aus dieser Nacht das Licht Hölderlins« (Walter Benjamin)

Gefördert von der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (DLA Marbach).

Hölderlinturm Tübingen

Bursagasse 6
72070 Tübingen