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Hölderlin liebt die Aussicht

Hölderlins Zimmer im Turm ist klein.
Er hat dort sein Bett und einen Tisch.
Später kommt noch ein Sofa hinzu.
Aber das Zimmer hat auch etwas ganz Besonderes:
Fünf Fenster!
Hölderlin kann von seinem Tisch aus weit ins Land sehen.
Heute hat das Zimmer nur noch drei Fenster.
Der Turm ist nach Hölderlins Tod abgebrannt.
Das Gebäude hat sich verändert.

Auch im Turm schreibt Hölderlin noch Gedichte.
Er schreibt über die Jahreszeiten.
Und über die Aussicht aus seinem Fenster.
Dabei klopft er mit der Hand auf den Schreibtisch.
Damit er den passenden Rhythmus
für seine Gedichte findet.

So sieht Hölderlins Zimmer heute aus.

Lotte erinnert sich:

Lotte

Hölderlin hat immer gerne am Fenster gesessen.
Als Kind habe ich ihn oft gefragt:
»Aber Hölderlin, ist das nicht langweilig?
Da ist doch immer dasselbe:
der Fluss, die Bäume, die Straßen, die Felder, der Himmel.
Jeden Tag. Da ändert sich doch nichts.«
Da hat der Hölderlin nur gelacht.

Heute weiß Lotte:

Lotte

Das hat dem Hölderlin gefallen.
Der Fluss, die Bäume, die Straßen, die Felder, der Himmel:
Alles jeden Tag an derselben Stelle.
Für Hölderlin war der Blick aus dem Fenster ein Blick in die Ewigkeit.

Hölderlins Gedicht ›Aussicht‹

Eines von Hölderlins Gedichten über die Aussicht
sehen sie hier
in Hölderlins Handschrift.
So eine Gedicht-Handschrift nennt man:
Manuskript.

Sie können auf die -Zeichen im Bild klicken.
Dann erfahren Sie mehr über das Manuskript.

Hölderlins Gedicht ›Die Aussicht.‹ in Gebärdensprache

Hölderlin kennenlernen

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Hölderlinturm Tübingen

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