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Manuskript erforschen

Mit der Verwendung des Adonius hat Hölderlin in ›Hälfte des Lebens‹ also eine Anspielung auf antike Lyrikerin Sappho versteckt hat. Ihr Schwanengesang schwingt sozusagen im ganzen Gedicht, vom Titel bis zum letzten Vers, mit.

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Handschriftliches Manuskript von Sapphos Schwanengesang

Manuskriptseite aus dem sogenannten Stuttgarter Foliobuch mit Hölderlins Gedichtentwurf ›Sapphos Schwanengesang‹, WLB Stuttgart, Cod.poet.et.phil.fol.63,I,6_18r

Notation einer sapphischen Odenstrophe auf der Rückseite des Gedichtentwurfs ›Sapphos Schwanengesang‹ im Stuttgarter Foliobuch. Sie entstand Anfang Dezember 1799.

Ãœbrigens

Über solche in den Versmaßen versteckten Bezüge und Anspielungen hat Hölderlins Dichter-Vorbild Friedrich Gottlieb Klopstock einmal gesagt:

»Überhaupt wandelt das Wortlose in einem guten Gedicht umher wie in Homers Schlachten die nur von wenigen gesehenen Götter.«

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